Einladung zum Essen: Das Geheimnis vom Baklava

Das Geheimnis vom Baklava

Wer von euch kennt Baklava? Vielleicht vom letzten Urlaub in der Türkei oder vom Besuch beim Griechen? Ich kenne es von dort und war fälschlicherweise der Meinung, es sei eine griechische Spezialität... bis mich meine aus Kroatien stammende Arbeitskollegin eines Besseren belehrte und ankündigte, sie könne mich in die Kunst der Herstellung der leckeren, nussig-zitronigen Süßspeise einweihen *freu*

Gesagt, getan - nach einem Nachmittag in ihrer Küche und einem Rast-Tag im Kühlschrank ist es fertig und bereit zum Genießen, gemeinsam mit einer guten Tasse Espresso.

Baklava, dazu einen Espresso!

Natürlich möchte ich es mit euch teilen, alsoooo:

Die Zutaten:

1 Pkg. (=12 Stk.) Yufka-Blätter (ähnlich dem Strudelteig, man bekommt sie in größeren Supermärkten, zB. bei Merkur oder Interspar)
200 g Butter
200 g Walnüsse gehackt
200 g Walnüsse gerieben
1 Handvoll Semmelbrösel
700 g Zucker
4 Bio-Zitronen
Gehackte Pistazien zum Garnieren
1 Liter Wasser

Zubereitung:

Eine Backform in der Größe der Yufka-Blätter vorbereiten. Die Butter in der Mikrowelle schmelzen. Die geriebenen und gehackten Nüsse sowie die Brösel in einer Schüssel mischen.

Mit einem Backpinsel den Boden der Form mit flüssiger Butter bestreichen. Dann geht es los: ein Yufka-Blatt darauflegen, wieder mit Butter bestreichen und wieder ein Yufka-Blatt - nochmal wiederholen. Auf das dritte Yufka-Blatt werden dann (ohne Butter) geriebene und gehackte Nüsse gestreut (1/3 der Nussmischung).

Es ist so, dass nur auf jedes dritte Yufka-Blatt Nüsse gestreut werden, die Blätter dazwischen werden nur mit Butter bestrichen. Den Abschluss bilden also 3 Blätter ohne Nüsse. Ist man mit dem Schichten fertig, schneidet man das Ganze gleich vorsichtig in 4x3 Quadrate und jedes Quadrat nochmals in der Diagonale (später lässt es sich nicht mehr so gut schneiden, daher macht man das gleich vor dem Backen!)

Im Ofen bei 200 Grad ca. 40 Minuten backen - das obere Blatt sollte deutlich goldbraun sein. Auskühlen lassen und in der Zwischenzeit das Wasser mit dem gesamten Zucker ein paar Minuten aufkochen lassen. Ebenso gibt man hier die in Scheiben geschnittenen Zitronen dazu.

Es entsteht ein Zucker-Zitronensirup, das man dann mit einem Schöpflöffel über das ausgekühlte Baklava gießt. Die Pistazien daraufstreuen - auch die Zitronenscheiben aus dem Sirup kann man für ein noch besseres Aroma darauf verteilen.

Ab in den Kühlschrank und mindestens über Nacht durchziehen lassen. Das Baklava mit jedem weiteren Tag Ruhezeit besser - man kann es ohne Weiteres 1 Woche im Kühlschrank aufbewahren!

Lasst es Euch schmecken,
und ich sage DANKE an meine liebe Kollegin Visnja, dank deren Einführung und Erklärung ich nun weiß, wie ich leckeres Baklava selbst machen kann, ohne auf den nächsten Urlaub warten zu müssen!






1 Kommentar:

  1. Hallo,
    ich lese grade dein Rezept. Darf ich Dir einen kleinen Tip geben? es gibt einen speziellen Teig für Baklava, ähnlich dem Filuteig, den bekommst du auch dort wo du den Yufka herbekommst. Yufka ist ein wenig dicker als der Teig für Baklava. Bei dem Zuckersirup solltest du umbedingt darauf achten das er warm auf das Baklava kommt, wenn du es abkühlen lässt. oder der Sirup kalt sein sollte wenn der Baklava heiss ist. Es sollte immer gegensätzlich sein. Und wenn es aus dem Backofen kommt noch mal mit Butterbestreichen. das hilft dem ganzen noch blättriger aufzugehen :) viel spass beim testen. und danke für die ganzen tollen Rezepte zum nach machen.

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